samedi, 06 octobre 2018 19:21

Zur Bekehrung der Hirten: allgemeine Mobilmachung

MICHEL SALAMOLARD   -- SAMSTAG, 6.OKTOBER 2018

 

Texte français 

Wie können wir auf den Ruf des Papstes in seinem Brief an das Volk Gottes reagieren? Wie kann man verhindern, dass die aktuelle Wandlungsbewegung zurückfällt? Wie kann man es effektiv machen? Die einzige Antwort auf diese Fragen ist eine Mobilisierung aller Getauften. Vorschläge.

Ein Anruf an jeden, der es hören will.

Liebe Leserin, lieber Leser ! sind Sie mit dem hier vorgeschlagenen Ansatz einverstanden sind, verteilen Sie diesen Artikel bitte auf Facebook oder anderweitig! Ja, es ist das einzig Nützliche! Also, ausnahmsweise mal keine Kommentare hier, und keine Likes! Nur ein vermehrtes  Verteilen dieses Aufrufs wird wahrscheinlich die eigentlichen Empfänger  erreichen: die Bischöfe, die Geistlichen, die Ordensfrauen und die Ordensmänner, die katholischen Gruppen und Bewegungen, die  Diözesan- und Pfarrpastoralräte.

Ziel: eine tiefe und nachhaltige pastorale Konversion

Wenn der von Papst Franziskus angeprangerte Klerikalismus tatsächlich die vergiftete Quelle von Autoritätsmissbrauch, Gewissensbruch und sexuellem Missbrauch ist, ist das einzige Mittel die Bekehrung der Hirten. Dabei ist nicht nur die Bekehrung der besten Personen, sondern auch eine systemische Bekehrung der Mentalitäten, Sitten und Funktionen zu verstehen.

Dies bildet eine echte Pastoralreform, an der sowohl die Hirten wie auch sämtliche Getauften beteiligt sind. Diese Bekehrungsbewegung hat gerade erst begonnen. Es besteht somit grösste Gefahr, dass sie nachlässt, außer Atem gerät oder gegen die Kräfte, die sich dem Wandel widersetzen, zusammenbricht. In der katholischen Kirche sind diese Trägheitskräfte mächtig. Sie durchdringen den Geist, die Gewohnheiten, das kanonische Recht.

Das Ziel ist in der Tat eine Bekehrung der Menschen, eine Umkehrung der Herzen, ein Eintritt aller in die Neuheit des Evangeliums. kurz gesagt, eine echte Revolution. Menschliche Schwäche ist das, was sie ist, so auch in der Kirche. Die individuellen Bekehrungen können nur durch die Erneuerung des institutionellen Rahmens, der die Menschen, die Mentalitäten und Verhaltensweisen strukturiert, vervielfachen und erhalten bleiben.

Einzelne, zerstreute Ansätze dürften kaum zu signifikanten und nachhaltigen Ergebnissen führen. Eine Organisierte Mobilisierung ist unerlässlich. Es wird nicht nur von oben kommen, von den Bischöfen, sondern auch von unten, von den Getauften. Es wird das köstliche Ergebnis der gemeinsamen und konzentrierten Bemühungen aller Beteiligten sein.

Eine Chance, die es zu nutzen gilt: die Weltbischöfliche Konferenz der Bischöfe im Februar 2019.

Der Papst hat die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der ganzen Welt zu einer Sondersitzung zum Thema "Der Schutz von Minderjährigen" (vom 21. bis 24. Februar 2019 in Rom) einberufen. Diese Frist drängt uns, sofort zu handeln, damit im kommenden Februar in Rom die Stimme der Getauften durch die Stimme so vieler und entschlossener Bischöfe wie möglich gehört wird. Wir können sie ermutigen, sie von ganzem Herzen unterstützen, indem wir ihnen jetzt sagen, dass wir auf sie zählen und was wir von dieser Kirche erwarten, deren Mitglieder wir aufgrund unserer gemeinsamen Taufe sind.

Das Profil des Hirten nach Jesus klären, reinigen und aktualisieren.

Klerikalismus ist eine schlechte Karikatur, eine Verzerrung des Pastors nach dem Evangelium. Wir kennen jetzt seine Fehler und perversen Auswirkungen besser als in anderen Zeiten. Die dringende Aufgabe ist es, das Bild des guten Hirten für unsere Zeit wiederherzustellen. Kein idealisiertes Bild, sondern ein realistisches. Ein Bild, das in das kanonische Recht und in die Strukturen unserer Kirche eingeschrieben werden soll, damit alle es dauerhaft vor ihren Augen haben. Ein hinreichend starkes und präzises Bild, um die Ausbildung (zu Beginn und im Verlauf) der Pastoren zu leiten, ihren Dienst in seiner konkreten Entwicklung zu leiten, das Vertrauen der Laien zu wecken und auch als Instrument zur Bewertung durch kirchliche Leiter und katholische Gemeinschaften zu dienen.

Vor dem Hintergrund dieses erneuerten Bildes dürfen unter anderem folgende drei Fragen nicht einmal mehr ignoriert werden. Erstens, der Platz der Frauen in den Strukturen der Kirche, insbesondere in ihrer diakonischen Ordination. Zweitens, die Freiheit der Wahl zwischen Zölibat und Ehe für zukünftige Priester. Drittens, last but not least, die Vereinfachung der Titel und liturgischen Kostüme der Bischöfe und Priestern.

Konstituierte kirchliche Einrichtungen: Engagiert euch, wendet euch an die Bischöfe!

Leider haben wir bis jetzt noch nicht gehört, dass die Schweizer Bischöfe die Katholiken unseres Landes eindeutig bitten, ihnen mitzuteilen, was sie erwarten, was der Heilige Geist sie in der gegenwärtigen Krise unserer Kirche inspiriert. Bis jetzt haben wir nicht gehört, wie sie allen Getauften gesagt haben, dass sie "die Freiheit haben, den Hirten der Kirche ihre Bedürfnisse, insbesondere die geistlichen, sowie ihre Wünsche mitzuteilen" (Kanon 212§2), dass sie "das Recht und manchmal sogar die Pflicht haben, den heiligen Hirten ihre Meinung darüber zu geben, was das Wohl der Kirche berührt, und es den anderen Gläubigen mitzuteilen" (Kanon 212§3).

Also lasst uns die Führung übernehmen! Lasst uns unsere Freiheit als getauftes Volk nutzen! Lasst uns unsere Rechte und Pflichten zum Wohle der Kirche ausüben!

Dieser Aufruf richtet sich an alle, die ihn hören wollen, aber vor allem an die folgenden Organisationen oder Institutionen:

- Die Presbyteralräte.

- Diözesanpastoralräte.

- Gemeinschaftsräte (Gemeinde oder Sektor/UP).

- Die Dozenten der Katholisch-Theologischen Fakultäten.

- Diözesanseminargemeinschaften.

- Kongregationen und Orden, sowohl weiblich als auch männlich (apostolisch und monastisch), sowie deren Verbände oder Dachorganisationen.

- Die sekularischen Bewegungen.

- Die neuen Religionsgemeinschaften.

- Die Domkapitel.

- Die Bewegungen der Katholischen Aktion.

- Katholische Theologische Gesellschaften.

- Spiritualitätsbewegungen (z. B. ENDE).

- Jugendorganisationen und -netzwerke.

- Gebets- und Bibelstudiengruppen

- Jede andere katholische oder ökumenische Gruppe.

Die Zeit ist knapp, aber es ist nicht zu spät, um dringend zusammenzukommen, um (1) zu erkennen, was wir wünschen und darum bitten; (2) eine brüderliche und respektvolle Botschaft der Ermutigung an unsere Bischöfe zu senden, begleitet von Ideen, Wünschen, Fragen und Vorschlägen. Tun Sie dies für die Schweiz, vor der nächsten Sitzung der Schweizerischen Bischofskonferenz, die vom 28. bis 29. November stattfinden wird.

Nochmals vielen Dank an die Leser dieses Artikels, dass sie ihn geteilt und ermutigt haben, ihn zu teilen (ohne Kommentar oder ähnliches). Vielleicht erreicht er auf diese Weise einen Empfänger der Zustimmung, nach dem oben zitierten kanonischen Recht, Kanon 212, und nach dem, was die gegenwärtige Situation der katholischen Kirche von uns allen verlangt.

Warum diesen Artikel nicht kommentieren? Denn die Debatte darf nicht hier, auf dieser Facebook-Seite, sondern an den institutionellen Orten der Konsultation, Konsultation und Entscheidungsfindung stattfinden. Teile die Idee über jeden erdenklichen (und ehrlichen!) Kanal.

 

 

 

 

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